Skizze Eigenbau Humbucker, Geomaggi

Veröffentlicht in Gitarre am Dezember 9, 2008 von guitarbuilder

Hallo,

habe am Wochenende einmal die Skizze zum geplanten Humbucker aus Geomag Magneten gezeichnet.

Die Aufnahmeplatten für die Pins mache ich aus einer alten CD. Aufnahme für die Magneten 5 x 10 und 10 x 10 mm Buchenleiste.

Im vorderen Bereich wird ein Stück Lochrasterplatine eingefügt. An den Lötpunkten wird der Draht und die Anschlusslitzen angelötet.

Ich werde für den Humbucker je 2 Magnete für einen PIN verwenden. Nord/Südpolausrichtung beachten.

Die Pins werden mit Schrumpfschlauch isoliert. Der Schrumpfschlauch wird bis in die Aufnaheplatten geführt und dort mit einem Tropfen Sekundenkleber fixiert.

Gruß

Humbucker

Humbucker explode

Pickup selbst gewickelt……

Veröffentlicht in Gitarre am November 24, 2008 von guitarbuilder

Hallo,

habe mich dazu entschlossen die Pickups für die Gitarre selbst herzustellen.

Es sollen 2 Humbucker vorgesehen werden. Dabei werde ich jeden Humbucker mit 4 Anschlusslitzen versehen so dass ich diese splitten kann.

Ich bin jetzt dabei mir Gedanken über die Wickelvorrichtung zu machen.

Entweder wird eine alte Nähmaschine umgerüstet oder aber ein Schrittmotor mit Endstufe als Wickelmotor verwendet. Angesteuert mit Mach3 könnte ich die exakte Umdrehungszahl genau festlegen. Bei der „Nähmaschinenvariante“ müsste ich mir ein Zählwerk aus einem alten Taschenrechner basteln.

;-)

Mehr dazu in den Links auf der rechten Seite.

Ich halte Euch auf dem laufenden…..

Habe heute einmal 24 Geomag Magnete von meiner Tochter Anny abgestaubt. Ein einzelner Magnet besteht aus einem 20 mm langen „Bolzen“ und 2 Einzelmagneten, wovon auf jeder Seite einer angebracht ist.

Jeder Magnet hat seine Nord/Süd Polung axial, d.h. auf den Stirnflächen. Wo Nord / Südpol sind läst sich am besten mit einem Kompass bestimmen. Hat man keinen Kompass zur Hand so reicht auch ein mittig am Stäbchen befestigter Bindfaden.

Der Geomagmagnet funktioniert dann wie eine Kompassnadel. Die Seite auf der der Nordpol vom Einzelmagneten aussen liegt zeigt nach Norden.

Hat man an einem Magnet die korrekte Polung gefunden lassen sich die anderen durch Berührung dieser Fläche leicht „ausloten“. Stößt sich der Magnet ab hat man den Nordpol des entsprechenden Magneten gefunden.

Hat man alle Magnete von den Stäbchen entfernt sollte man die entsprechende Polung mit einem Edding oder ähnlichen Stift markieren.

Bei der späteren Montage ist wichtig dass bei einer Reihe nur Nordpol und beider anderen nur Südpolung nach oben zu den Saiten zeigen.

Ich werden für die Humbucker beide Magnete für je ein Polepiece verwenden.

Die Anordnung kann am auf einem Bild erkennen. Bitte keine falschen Gedanken ;-)

Als Trägermaterial für die Polepieces werde ich entweder den Kunststoff einer alten CD oder einer CD-Hülle verwenden. Der Kunststoff der CD ist etwas flexibler und nicht so spröde wie von der CD – Hülle.

Um beim tränken mit Wachs und der späteren Temperatur keine Überraschungen zu erleben habe ich heute 2 Probestücke mit kochendem Wasser übergossen und 10 min. darin „gebadet“. Beide Kunststoffe haben sich nicht verformt, so dass aus meiner Sicht, beide bedenkenlos verwendet werden können.

Als Draht habe ich mir 0,063 mm Draht bestellt. Muss gestehen, das wird eine Herausforderung den ca. 6000 mal zu wickeln ohne dass er reißt.

Sobald es weiter geht, gibts hier ne Info.

Gruß

Magnet zerlegt

Magnet zerlegt

Alle erforderlichen Magnete

Alle erforderlichen Magnete

Magnetanordnung ;-)

Magnetanordnung ;-)

Die Kunststoffe

Die Kunststoffe

Wasserbad

Wasserbad

Trussrod, Halsstab

Veröffentlicht in Gitarre am November 21, 2008 von guitarbuilder

Wie bei jeder Gitarre darf auch hier der Trussrod im Gitarrenhals nicht fehlen.

Der Trussrod dient dazu, den von den Saiten auf den Hals ausgeübten „Zug“ zu kompensieren. Ohne Trussrod würde die Zugkraft der Saiten den Hals nach vorne wölben.

Um dies auszugleichen wird mit dem Trussrod der Hals wieder nach hinten gestreckt.

Trotz der geringen Kosten von ca. 10 – 15 Euro kosten will ich den Trussrod selbst bauen.

Aufgebaut wird das ganze aus einem Alu-U-Profil mit innenliegendem Gewindestab. Der Gewindestab ist auf einer Seite fest mit dem Ende des Alu-Profils verbunden. Auf der anderen Seite wird eine Mutter vorgesehen, die vom oberen Halsende verstellt werden kann.

Der Trussrod selbst wird in einen Kanal hinter dem Griffbrett im Hals eingelegt. Wichtig dabei ist, dass bei dieser Variante die geschlossene Seite des U-Profils nach oben zum Griffbrett zeigt.

Die Biegerichtung des Trussrods muss der Biegerichtung des Halses entgegenwirken. Damit der Trussrod nicht im Hals „rappelt“ kann man ihn leicht mit Silikon einkleben.

Zusätzlich muss beachtet werden, dass beim Aufleimen des Griffbrettes nicht zuviel Leim in den Trussrodkanal läuft und den Hals mit dem Trussrodkanal verklebt. Am besten vor dem aufbringen des Leims den Kanal mit ein bisschen Kreppband abkleben.

Auf dem Bild wurde der Trussrod FALSCH in den Kanal eingelegt.

trussrod-falsch1


Trussrod richtig eingelegt:

trussrod-richtig2

Gruß

Abmessungen…. Mensur …..

Veröffentlicht in Gitarre am November 21, 2008 von guitarbuilder

Bei der Auslegung der Gitarre muss man sich am Anfang Gedanken über die zu verwendende Mensur machen.

Ich habe mich für eine 25,50″ Mensur entschieden. Der Abstand entspricht in diesem Fall 647,7 mm, gemessen von der Sattelvorderkante (Saitenauflage am Hals) bis zur Mitte der Brücke auf dem Korpus auf denen die Saiten aufliegen.

Für das Klangverhalten und die Funktion der Gitarre ist es unbedingt erforderlich, dieses Maß exakt einzuhalten.

Aufgrund der festgelegten Mensur gibt es nun auch klar festgelegte Abstände für die Bünde auf dem Griffbrett.

Tabellen mit den Maßen gibt es im Netz und sind auch in den vorgenannten Büchern beschrieben.

Auch hier darf es keine Abweichungen der Bünde untereinander geben.

Um etwas Zeit zu sparen habe ich auf ein fertiges, geschlitztes Griffbrett zurückgegriffen. Diese kann man mit der gewünschten Mensur im Netz bestellen.

An dieser Stelle ein Hinweis.
Beachtet bitte bei der Montage des Halses bzw. Griffbrettes, dass der 12te Bund exakt die Mitte der gewälten Mensur bildet, d.h. der Abstand vom 12ten Bund zum Sattel sowie zur Brücke auf dem Korpus ist jeweils die Hälfte der Mensur, in unserem Fall ca. 324 mm !!!

Gruß

Buchempfehlungen

Veröffentlicht in Gitarre am November 21, 2008 von guitarbuilder

Sollte sich jemand mit dem Gedanke tragen seine Gitarre selbst zu bauen so kann ich folgende Bücher empfehlen.

E-Gitarrenbau von Martin Koch, ISBN 3-901314-05-9 (deutsche Sprache bebildert)


Make our own Electric Guitar von Melvyn Hiscock, ISBN 0-9531049-0-7 (englisch, bebildert)

Durch die Bücher bekommt man das Know-How welches es beim Gitarrenbau zu beachten gibt.

Die Autoren geben gute Hiweise auf Fertigungsverfahren, Technik, Elektronik, Schleiftechniken, Finish etc.

Zusätzliche Informationen gibt es natürlich im Netz und diversen Foren.

www.gearbuilder.de
www.guitarworld.de
www.gitarren-forum.de

sind nur einige davon.

Gruß

Das Layout

Veröffentlicht in Gitarre am November 21, 2008 von guitarbuilder

Das Layout und die Auswahl der Komponenten soll aus keiner Vorlage entstehen.

Einzig bei den Korpusumrissen habe ich mich an die „B.C. Rich Mockingbird“ angelehnt da mir persönlich die Form ganz gut gefällt und etwas von der Norm abweicht.

Die Basis für den Korpus bildet in diesem Fall kein typisches Tonholz sondern eine alte Eichenstufe.

Auch hier weiche ich etwas von der Norm ab da Eiche nur sehr selten im Gitarrenbau verwendet wird.

Für die Decke verwende ich gewolktes Ahorn. Das Griffbrett ist aus Bubinga.

Das Bild zeigt die Gitarre nach dem ersten Zuschnitt. Leider ist meine CNC-Fräse noch in der Planung so dass ich beim zuschneiden auf eine Stichsäge zurückgreifen musste.

An dieser Stelle ein erster Hinweis. Sollte man Zugriff auf eine Bandsäge haben, so lässt sich damit der Zuschnitt weitaus besser vornehmen. Mit einer Stichsäge besteht die Gefahr dass die Kanten nicht rechtwicklig zur Oberfläche werden. Aufwändiges nacharbeiten sind Folge.

Im weiteren Verlauf wird nun die Aussenkontur verfeinert und die Schnittkante rechtwinklig zur Oberfläche geschliffen.

Gruß

Gitarre grob ausgeschnitten

Am Anfang…..

Veröffentlicht in Gitarre am November 21, 2008 von guitarbuilder

Hallo,

willkommen in meinem Blog.

In diesem Blog möchte ich den Bau meiner E-Gitarre dokumentieren.

Eventuell finden sich im späteren Verlauf auch Hinweise und Tipps für andere „Gitarrenbauer“ und fließen somit eventuell bei deren Eigenbau mit ein.

Gruß und viel Spaß

Christian

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.